Sonntag, 5. Juni 2016

Grenzen

Die letzten Tage schien hier die Sonne und manchmal regneten es leicht gleichzeitig.  Der grosse Regen blieb hier im Goms glücklicherweise aus.

So machten wir täglich unseren Spaziergang, ausgerüstet mit Schirm und Sonenbrille. Gestern habe ich wohl übertrieben. Wir spazierten ins Nachbardorf, ca. 3 km, also recht kurze Strecke und mit dem Zug zurück. Der Tritt in den Zug war etwas hoch und Peter und 2 Frauen hievten mich irgenwie in den Zug.

Zurück in der Wohnung meinte ich, meine Beine seien aus Blei.

Es war ein schöner Spaziergang und ich bin stolz, es geschafft zu haben.

Das Baden und Duschen ist hier eine echte Herausforderung. Ich kann die Beine kaum mehr genügend heben. Zu Hause merke ich dies nicht wegen des Lifts.  Peter fungiert hier als Kran. Gemeinsam und mit Gelächter bin ich jedes Mal hinein und wieder raus gekommen.

Nächstes Mal nehme ich den Badewannenlift sicher mit!!!

Die Ruhe hier tut mir gut und ich schlafe ausgezeichnet in er Bergluft.

Kommentare:

  1. Hallo Sylvia

    Da hast du aber eine toller Wanderung hingelegt ,kann mir
    gut vorstellen ,dass du danach Ruhe brauchtest ,aber du kannst
    wirklich stolz auf dich sein ...Bravo !!!

    Ich muss schmunzeln, dein Peter als Kran lach...:-))
    gottlob hast du einen starken Mann an deiner Seite ,toll
    dass du den Humor nicht verlierst .


    Geniesst die Tage noch in Goms , hier ist es momentan so
    tropisch wie im Hochsommer :-))

    Ganz liebe Grüsse
    Margrit



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  2. Soll ich dir etwas verraten? Wäre ich mitgegangen auf deinen 3-Kilometer-Marsch, hättest du mich abgehängt. Längere Strecken zu gehen ist für mich nach einem Fußbruch, der allerdings fast 30 Jahren zurück liegt, äußerst schwierig! --- Wie gut, dass du manches mit Humor nimmst! LG Martina

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